Ablufttrockner

Worterklärung:

Ein Ablufttrockner gibt die feuchte Luft z. B. über einen Abluftschlauch oder eine fest installierte Leitung ab. Um feuchte Räume zu vermeiden, sollte die Abluft immer ins Freie geführt werden. Neben der Feuchtigkeit werden auch feine Flusen ausgetragen. Damit der Staudruck nicht unnötig erhöht wird, hat die Abluftleitung einen Durchmesser von 10 cm, die Leitungslänge ist üblicherweise geringer als 3 Meter. Damit Kondenswasser nicht in der Abluftleitung stehenbleibt, wird ein leichtes Gefälle von etwa 2° zum Austritt hin empfohlen. Wenn sich im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen Feuerstätten (Öfen, Heizkessel, Gasthermen) befinden, kann der Unterdruck, den der Wäschetrockner im Raum erzeugt, dazu führen, dass die Feuerstätten nicht ziehen, also Vergiftungsgefahr durch Abgase besteht. Es muss dann (z. B. durch ein spaltweit geöffnetes Fenster) sichergestellt sein, dass Zuluft von außen nachströmen kann, so dass im Raum kein Unterdruck entsteht. Auch der Trockner funktioniert dann besser. Aus Kellerräumen kann bei fehlender Zuluft auch Radon aus dem Erdreich angesaugt werden.

(Quelle: Wikipedia/Ablufttrockner / CC BY-SA 3.0)